14. November 2023
Joey Trotz
Director of Product Management, Privacy Sandbox
Wir haben vor Kurzem zusammen mit Digiday eine Publisher-Umfrage durchgeführt, in der die kostspieligen Auswirkungen von Datenlecks durch Drittanbieter-Cookies untersucht wurden. Unten finden Sie einen kurzen Auszug aus dem Artikel.
Zwar bereiten sich Publisher schon seit Jahren auf die Einstellung von Drittanbieter-Cookies vor, doch viele verlassen sich immer noch auf sie, während sie Alternativen ausprobieren oder eigene Lösungsansätze testen und dabei anhaltende Datenlecks feststellen, die sie möglicherweise Umsatz kosten.
Datenlecks können auftreten, wenn Nutzer im Web surfen und auf den von ihnen besuchten Websites demografische Informationen, den Kaufverlauf, Standortdaten, den Verlauf des Konsums von Inhalten und weitere Signale hinterlassen. Drittanbieter-Cookies ermöglichen Datenlecks, da Unternehmen, die keine direkte Beziehung zum Nutzer haben, Zielgruppensegmente erstellen oder Targeting-Daten missbrauchen können, denen der Websiteinhaber möglicherweise nicht zugestimmt hat oder die er nicht kennt. Das wirkt sich nicht nur negativ auf den Datenschutz der Nutzer aus, sondern schadet auch Publishern, da Anzeigentechnologien diese Daten an anderer Stelle wiederverwenden können, ohne den Publisher dafür zu entschädigen.
Das Problem ist weit verbreitet. In einer neuen Umfrage von Digiday und Google Privacy Sandbox unter 65 Publishern gaben 94% der Befragten an, dass Datenlecks (unbefugte Offenlegung selbst erhobener Daten auf einer Drittanbieter-Website) ein erhebliches Problem darstellen. 38% bezeichneten es als „sehr erheblich“ und mehr als die Hälfte (56%) als „etwas erheblich“.
Für Publisher führt die weitverbreitete, unbefugte Offenlegung selbst erhobener Daten auf Drittanbieter-Websites zu kostspieligen finanziellen, rufschädigenden und betrieblichen Problemen.
Die Umfrage wurde in bezahlter Partnerschaft mit Digiday und Privacy Sandbox durchgeführt.